Zitheranimation Pur – Zitherseminar Bergkirchen 2012

Aus vielen Bundesländern kamen diesmal die Teilnehmer des Zitherseminars Bergkirchen um sich von den besten Dozenten des Nordens Tricks und Anregungen fürs Zitherspielen zu holen. Vom Crashkurs für Zitheranfänger bis zu Exklusivunterricht für Zithersolisten und interessanten Fachvorträgen sollte Allen etwas geboten werden.
Auf einem schmalen Bergrücken südlich des Steinhuder Meeres liegt das Örtchen Bergkirchen. Der herrliche Ausblick in die flache Moorlandschaft ließ tolle Wandermöglichkeiten erahnen ( http://de.wikipedia.org/wiki/Wölpinghausen ). Der gastlich eingerichtete Pfarrhof Bergkirchen war erneut eine angenehme Tagungsstätte und Unterkunft für unser Zitherseminar ( http://www.pfarrhof-bergkirchen.de ).
Gisela Müller-Kopp, die Organisatorin und gute Seele hatte großen Anteil am reibungslosen Ablauf. Sie ging auf Wünsche der Teilnehmer ein und machte es allen Teilnehmern so recht wie nur irgend möglich. Hans-Krasser, Zithervirtuose und lebende Zitherlegende verzauberte die Zuhörer mit seiner unerreicht farbigen Klangpalette auf der Zither. Er erzählt gerne von seinen Begegnungen mit anderen bedeutenden Musikern und verriet den Zuhörern Geheimnisse seiner Zitherkunst. Jörg Jahn, ruhig und humorvoll kann er auch über trockene Themen fesselnd erzählen. Er gab wertvolle Tipps zum Thema Lautstärke-Dynamik im Zitherspiel und referierte über Berliner Zitherkomponisten. Donald Preuß motivierte seine Schüler „bilderreich“ mit humorvollem, rhetorischem Zuckerbrot und zarten Wortpeitschen zu persönlichen Höchstleistungen im „Klezmer-Spiel“. Er ließ uns einige Prachtexemplare seiner Klarinettensammlung bewundern und brillierte mit unglaublich tiefgründigem Fachwissen.
Das Programm war vielseitig vielsaitig und nicht nur auf Zithermonokultur ausgelegt. Einzelunterricht in Kleingruppen, Gruppenspiel, Fachvorträge sowie Vorspiel der erarbeiteten Musikstücke am vorletzten Seminartag ließen keine Langeweile aufkommen. Vereinzelt fanden einige Teilnehmer noch Zeit und Räumlichkeiten um in spontan gegründeten Kleingruppen mitgebrachte Lieblingsstücke zu spielen. Besonders zu erwähnen ist ein musikalisches Ständchen vom Trio „Collegium Concertante“ www.collegiumconcertante.de . Es ehrte damit ein teilnehmendes Geburtstagskind.
Auch die individuellen Talente der Seminarteilnehmer fanden Raum zur Entfaltung. Fantastische Plätzchen, fantasievolle Märchen, bayerischer Dialekt wissenschaftlich analysiert und vorgetragen von einem norddeutschen Deutschlehrerssohn, entlarvend direkte Kommentare von einem österreichischen Hamburger, humorvolle Gedichte vom Ruhrpott-Original Herbert, virtuose musikalische Einlagen mit Mandoline und Gitarre vom Ehepaar Nazarenka mit einer Eigenkomposition von Ulf Nazarenka, und…und…und…

Wer mehr erfahren will muss das nächste Mal dabei sein… www.carsten-weber-online.de/lvnord

Text und Bilder: Engelbert Weber

DenkMalMusik

„…Orchestral Heroes… Ein ungewöhnliches Erlebnis auf ungewöhnlichen Instrumenten in ungewohnter Umgebung … reizvoller filigraner Klang … man darf gespannt sein auf diesen außergewöhnlichen Klang … “ Mit solchen vielversprechenden Worten wurde ein Konzert von Zitherensembles des Landesverbandes Nord angekündigt. Das Sonderkonzert fand im Rahmen des „8. Deutschen Orchesterwettbewerbs 2012 Hildesheim“ statt.

Am 17. Mai 2012 war der große „DenkMalMusikTag“. Im überfüllten Foyer der Fayence-Manufaktur Wrisbergholzen durften wir in anheimelnder Enge unser vielsaitiges und vielseitiges Programm aufführen. Ensembleleiter Matthias Wichmann studierte die Musik mit uns ein – von Renaissance (Pretorius-Baller) über Wiener Klassik (Dittersdorf-Partita) bis Modern (Pilsl-Serenadenmusik) von Folklore (Walzer, Marsch, Irish-Dance, Squaredance, …) bis Pop (Burt Bacharach). In Duo, Quintett, Septett bis Kleinorchesterbesetzung erklangen die Stücke. Unsere Zuschauer und Zuhörer waren sichtlich erfreut. Lang anhaltender Beifall zeigte die Begeisterung der Konzertbesucher und wir bedankten uns mit mehreren Zugaben. Im Anschluss führte uns der Konzertveranstalter in das Schloss Wrisbergholzen, zeigte und erklärte uns Wissenswertes über das berühmte „Blaue Zimmer“.

Anm.: Auch im Norden finden Zitherklänge Anklang. Ich würde mich freuen, wenn Ensembles und Zitherkünstler aus südlicheren Gefilden im Norden öfter zu hören wären. Es gibt einige „Zithernester“ in Norddeutschland, insbesondere im Raum Hannover und Bremen, denen es leider (noch) an Nachwuchs mangelt.

(Text und Fotos: Engelbert Weber)

Zitherkonzert als akustisches Wohlfühlerlebnis

Foto: Dürich

Volksmusikinstrument kommt nur noch selten zum Einsatz – Kreismusikschule bietet Unterricht an

Die Zither ist ein Instrument, das hier im Harzraum bestens bekannt sein sollte, da es als Volksmusikinstrument der Bergländer schon seit ewigen Zeiten für angenehme Unterhaltung sorgt und sogar zum fröhlichen Tanz aufspielen kann. Um nun das Interesse für dieses über 30 Saiten spielbare Chordophon zu steigern, bietet Silvia Schumacher in der Kreismusikschule Unterricht an und begeistert zugleich mit Konzerten für diese klangschöne Musik. Gespielt wird auf Resonanztischen, die den Klang angenehm verstärken und zu einem wohlfühlenden Hörerlebnis führen.
Das Zitherorchester des Landesverbandes Nord unter der Leitung des souverän agierenden Dirigenten Matthias Wichmann stellte am Sonntag in einem Konzert mit Musik aus sechs Ländern überzeugend gut klingende Werke vor.
Die zwölf Ensemblemitglieder, die vorwiegend aus dem Norden kommen, spielen dabei auf der Diskant (normale Stimmung), Alt (eine Quarte tiefer) und Basszither (eine Oktave tiefer) solistisch oder perfekt aufeinander abgestimmt im Orchester.
Mit kraftvoller Melodieführung und pointierter Begleitung gefiel das Ballett von Prätorius gleich eingangs in seinem wohlig-runden Klangbild, das dann im Largo von Vivaldi mit klangschönen Figuren singende Ruhe ausstrahlte, die sanft-strömende Behaglichkeit bei den gut 60 Zuhörern im Kreishaus ausbreitete.
Die innig gestaltende Tonformung, bei der je- der Ton vom tiefsten Bass bis zum höchsten Diskant ausdrucksstark im großen Klangraum lebt, lässt von Dittersdorfs F-Dur Partita bestens miterleben, bringt danach im volkstümlichen Satz viel melodischen Spaß und lässt den „Kupferschmied“ sehr rhythmisch- flott arbeiten hören. Traditionelle irische und schottische Musik, die Wichmann gern mal im Duo mit Schumacher mit der Flöte, der Laute oder auch der Gitarre anreichert, klingt authentisch und verblüffend echt. Schnelle, irisch-typische Tanzfiguren, die in schneller Wiederholung wieder und wieder aufleben, zeigen landestypische Klangbilder ebenso gut, wie das tiefsinnige Denken an wohl eher trüben Tagen in dunkleren Sequenzen.
Spanische Grandezza blüht bestens in Antonio Ruiz Pipo Danza 5, wo die Zither dann schon mal als Perkussionsinstrument punktgenau mitmacht. Über ruhigen Alt- und Basspassagen quirlte anschließend ein froher Melodien-Diskant zur heiteren Serenade von Pilsl, der dann ein melodisch-rhythmischer Tanz aus dem amerikanisch-traditionellen Liedgut folgte.
Nach einem lustigen Walzer, einem bezaubernden Volksmusik-Revival aus Irland und etwas U-Musik konnten die Musiker noch nicht nach Hause, der lange, anerkennen- de Beifall erforderte zunächst noch eine Zugabe.

Text: Joachim Dürich

 

Mit freundlicher Genehmigung:

Goslarsche Zeitung
Karl Krause GmbH & Co. KG
Bäckerstraße 31-35
38640 Goslar
www.goslarsche.de

Deutscher Orchesterwettbewerb 2012 in Hildesheim

Am Donnerstag, dem 17. Mai spielen um 17.00 Uhr in der Diele der Alten Manufaktur (Schlossanlage Wrisbergholzen), Unterdorf 9, 31079 Westfeld/OT Wrisbergholzen Ensembles des LV-Nord innerhalb des Rahmenprogramms „Deutscher Orchesterwettbewerb 2012 in Hildesheim“.
Um 15.00 Uhr besteht die Möglichkeit einer Schlossbesichtigung mit dem blauen Fliesenzimmer.

Info: .img(at).img

11.03.2012 — Wochenende in Loccum

Es ist schon Tradition, dass das ­Norddeutsche Zitherorchester im Februar in die Heimvolkshochschule nach Loccum fährt. Auf dieses Wochenende hatten sich die Zitherspieler auch schon lange vorbereitet. Es soll die Grundlage für das Konzert am 10. Juni in Goslar sein. Die (motivierten) Zitherspieler mit ihrem Dirigenten Matthias ­Wichmann übten das lange Wochenende mit viel Freude und Ausdauer. Auch nach dem Abendessen wurde noch fleißig musiziert, wobei die Geselligkeit in der Orchestergemeinschaft ebenso dazugehört. Weitere Proben folgen in ­Bennigsen.

(Text und Foto: Edith Zgrzebski)

moblog.91d0bc8f

Der erste Advent mit dem Zitherorchester

Eine stimmungsvolle Auszeit von der Hast des Alltags bot am ersten Adventssonntag das Norddeutsche Zitherorchster im Familienzentrum der Petrus- Gemeinde in Barsinghausen. Der Adventliche geschmückte Gemeindesaal war bis auf den letzten Platz belegt. Pastor Feldkamp begrüßte die Gemeinde mit einer kleinen Andacht.

Unter der Leitung von Christiane Minsch spielte eine kleine Gruppe des Orchesters des Landesverbandes Nord im Deutschen Zithermusikbund weihnachtliche Weisen.

Mit dem Stück “ Allegro“ Auszug aus dem Kloster Weyarn begann das Weihnachtskonzert. Danach folgten „Wir sagen euch an den lieben Advent“ und „Alle Jahre wieder“ Die bekannten Weihnachtslieder wurden von der Gemeinde kräftig mitgesungen wie zum Bespiel „Was soll es bedeuten“ und „Morgen Kinder wird’s was geben“ und „Lasst uns froh und munter sein“.

Herbert Reschke las Geschichten von Elke Heidenreich und Berthold Brecht. In der Pause gab es Kaffee auch der selbstgebackene Kuchen war sehr lecker. Bei den Weihnachtsliedern aus aller Welt belohnte uns die Gemeinde mit viel Applaus. Mit dem volkstümlichen Klassikern „Es wird scho glei dumpa“ und „Fröhliche Weihnacht überall“, klang der Nachmittag aus.

Pastor Feldkamp dankte den Zitherspielern und sprach sich für eine Wiederholung im nächsten Jahr aus.

Als Zugabe spielte das Zitherorchester „Oh du fröhliche“.


(Text und Foto: Edith Zgrzebski)

Zitherseminar in Bergkirchen-Wölpinghausen

Im Herbst findet für den norddeutschen Raum in Bergkirchen/Wölpinghausen ein Zitherseminar statt. Dieses Seminar ist sehr beliebt bei den Zitherspielern, so dass sie sogar aus Berlin anreisen und auch von Bochum zu uns nach Bergkirchen kommen.
Zum 6. Mal hat das Zitherseminar im Pfarrhof Bergkirchen unter Leitung von Gisela Müller-Kopp stattgefunden. Beim Gottesdienst am Sonntagabend predigte Pastor Zoske und die Dozenten Hans Krasser und Gisela Müller-Kopp begleiteten den Gottesdienst mit Zithermusik. Die Seminarteilnehmer werden in kleine Gruppen, aber auch in ein Gesamtorchester eingeteilt. Es werden Musikstücke einstudiert, wobei die Spieler unterschiedliche Stimmen bekommen. Auch über die Theorie der Musiklehre wird unterrichtet. Herr Alfons Wimmer berichtete in diesem Jahr über die Vorteile eines Rückschlagringes und Dr.Donald Preuß referierte über ein Stück von Neefe. Dozent Hans Krasser klärte die Spieler über die am meisten gemachten Fehler beim Zitherspielen auf. Viel zu schnell sind die Tage in Bergkirchen vergangen und auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr freuen sich die Zitherspieler schon heute.

moblog.3d982d54
(Text und Foto: Edith Zgrzebski)

In der Heimvolkshochschule zu Loccum probten die Mitglieder des Zitherorchesters

mit ihrem Dirigenten Matthias Wichmann. Altbekannte Stücke wurden gespielt, aber auch neue eingeübt. Auch das schöne Altweibersommerwetter beeinträchtigte die Zitherspieler nicht in ihrer Konzentration. Aber nach der Arbeit kam auch das Gesellige nicht zu kurz. Der nächste Probentermin für das Zitherorchester ist am 13.11.2011 in Bennigsen bei Schwägermann.


(Text und Foto: Edith Zgrzebski)

Kommt und probiert mal im Zusammenspiel Eure Möglichkeiten aus!

Es gibt nur wenige Menschen, die nicht gerne Musik hören. Wir sind eine kleine Gruppe von Zitherspielern und Zitherspielerinnen, die in alle Musikrichtungen flotte Weisen spielen.
Unser Appell ist an alle Spieler von Musikinstrumenten gerichtet.
Unsere nächste Zusammenkunft ist am 20.09.2011 in der Gaststätte Schwägermann, Springe-Bennigsen Schusterhöfe.


(Text und Foto: Edith Zgrzebski)